Es ist Nacht

Ich liege im Bett und aus heiterem Himmel überkommt es mich wieder. Es ist immer das selbe elendige Thema. Stillen. Ihr könnt es wahrscheinlich auch schon nicht mehr hören.
Es nervt mich eigentlich selber so sehr. Aber dann ist dieses Gefühl plötzlich wieder da. Ich habe Versagt. Ich habe ein Kind geboren aber ich konnte es danach nicht mit der Natur gegebenen Nahrung versorgen. Ich erinnere mich gerade daran wie es war als ich sie das erste mal, nachdem meine wunden Brustwarzen abgeheilt waren und ich den Milcheinschuß hatte, angelegt habe. Und es hat geklappt. Dieser Moment war für mich alles. Ich glaube das ist der einzig wahre positive Moment den ich mit dem Thema Stillen in Verbindung bringen kann. Sie hat gut getrunken und ich hatte keine Schmerzen.
Schon nach dem Seitenwechsel hat es nicht mehr geklappt.
Im Moment möchten wir noch kein zweites Kind. Aber manchmal kann ich es nicht abwarten, weil ich so hoffe das es beim zweiten besser klappt.

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10 Monate

Sie hat sich so toll entwickelt.
Sie gibt mir Sachen wenn ich sie danach frage.
Sie zieht sich überall hoch und versucht jetzt immer öfters frei zu stehen.
Sie brabbelt ganz viel.
Sie hat ein Lieblingskuscheltier ausgesucht.
Wir haben von unserer Babyschale zum Kindersitz gewechselt.
Heute hab es Pfannkuchen, auch für sie. Sie isst jetzt immer öfters bei uns mit.
Sie freut sich so wenn Papa abends Heim kommt und krabbelt ihm mit einer unglaublichen Geschwindigkeit entgegen.
Sie hat Phasen da schläft sie ab der zweiten Nachthälfte bei uns.
Papa wacht nachts manchmal auf und vermisst sie wenn sie mal nicht oder noch nicht bei uns ist.

In 9 Tagen wird sie getauft.
Und am nächsten Tag beginnen wir mit der Eingewöhnung in der Krippe.
Ich bin schon sehr aufgeregt und hoffe das alles gut geht.
Aber eigentlich muss nicht das Kind ich Eingewöhnen sondern die Mama muss “eingewöhnen”.
Es ist ein großer Schritt für uns Mamas und ich hoffe das ich damit klar komm.
Natürlich würde ich gerne noch länger daheim bleiben, aber unser Traumhaus wird dann wohl nie gebaut und meine “Karriere” am Ende. Karriere kann man es eigentlich nicht behaupten. Aber da ich nur ein Jahr Berufserfahrung vorweisen kann, ist es nicht so einfach auf dem Arbeitsmarkt.

Vor der Eingewöhnung haben wir jetzt noch sie Impfung hinter uns gebracht. Masern, Mumps, Röteln, Windpocken. Die Impfung an sich war der Horror, danach war dann aber schnell wieder alles gut. Jetzt 38 Stunden nach der Impfung hat sie noch kein Fieber und ich hoffe dass das so bleibt. Aber wir werden sehen.

Bis bald

9 Monate

In wenigen Tagen wird unsere kleine große Maus schon ein dreiviertel Jahr.
Sie ist aus unserem Leben nicht mehr weg zudenken und ich hoffe sehr das sie es noch viele, viele, gesunde Jahre bereichert.

In den vergangenen Wochen hat sie unglaublich viel gelernt.

Sie hatte sich relativ spät zum ersten mal gedreht. Gleichalterige Babies wie etwa in unserem Pekip-Kurs konnten das schon länger. Anfang Mai war es dann endlich auch bei uns so weit.
Zeitgleich kamen die ersten zwei Zähne.
Und mit 8 1/2 Monaten hat sie sich am Samstag zum ersten mal hochgezogen und hingestellt.
Wieder zeitgleich kamen am Wochenende die nächsten zwei Zähne.
Irgendwie kommt das bei uns immer zusammen. Obwohl man ja sagt entweder oder…
Ansonsten kann sie manchmal ziemlich zickig sein.
Was das Essen angeht läuft es zur Zeit relativ gut. Sie isst eigentlich alle drei Breie gut, trinkt morgens noch ihre 235 ml PRE – Milch und über den Tag verteilt, also jetzt an den heißen Tagen bestimmt 500 ml Tee/Wasser.
Sie zeigt großes Interesse an unserem Essen. Bald starten wir, ich möchte nur noch einen Vortrag abwarten der dieses Gebiet beinhaltet.

Das Schlafen ist noch ein bisschen verbesserungswürdig.
Sie schläft tagsüber zwei mal, insgesamt circa 90 Minuten. Am Abend schläft sie leider frühestens ab 23 Uhr und dann normal bis 8 / 9 Uhr. Eigentlich wacht sie nachts nicht auf, nur jetzt in den heißen Nächten wollte sie meistens noch etwas Wasser trinken.

Somit läuft es eigentlich ganz gut : ) Sie ist ein Schatz und wir würden sie nie wieder hergeben!

Traum & aktueller Zyklus

Vorletzte Nacht habe ich vom einem zweiten Kind geträumt.
Es war auch ein Mädchen und ich habe sie quasi alleine entbunden. Ziemlich verrückt.
Außerdem gab es im Traum beim zweiten Kind keine Probleme beim stillen.
Ich würde mich freuen wenn sich dieser Traum bewahrheiten würde. Abgesehen von dieser seltsamen Entbindung : D

Ich habe schon einmal geträumt ein zweites Kind zu haben und auch damals war es ein Mädchen.

Ich denke da aber auch aktuell ziemlich viel drüber nach. Als meine Tochter geboren wurde habe ich gesagt das ich jetzt erst nochmal im Job durchstarten.  Und erst in min. 3-4 Jahren wieder an weitere Kinder denke. Aber manchmal vermisse ich es schwanger zu sein. Es war ein gutes Gefühl. Trotz all der Beschwerden…. Irgendwie verrückt. 
Und was gibt es wundervolleres als einen so kleinen Menschen im Arm zu halten und wachsen zu sehen.

Die Chancen für ein zweites Kind stehen aktuell glaub ganz gut. Ich habe plötzlich einen normalen 30-Tage-Zyklus. Das hatte ich zuletzt glaub 2009 bzw. einen natürlichen, nicht durch die Pille gesteuerten Zyklus 2006. Wahnsinn.

Ich hoffe das bleibt jetzt so!! Wobei ein langer Zyklus den Vorteil hat dass man die Blutung nur 9-10 mal im Jahr bekommt.

Traum & aktueller Zyklus

Vorletzte Nacht habe ich vom einem zweiten Kind geträumt.
Es war auch ein Mädchen und ich habe sie quasi alleine entbunden. Ziemlich verrückt.
Außerdem gab es im Traum beim zweiten Kind keine Probleme beim stillen.
Ich würde mich freuen wenn sich dieser Traum bewahrheiten würde. Abgesehen von dieser seltsamen Entbindung : D

Ich habe schon einmal geträumt ein zweites Kind zu haben und auch damals war es ein Mädchen.

Ich denke da aber auch aktuell ziemlich viel drüber nach. Als meine Tochter geboren wurde habe ich gesagt das ich jetzt erst nochmal im Job durchstarten.  Und erst in min. 3-4 Jahren wieder an weitere Kinder denke. Aber manchmal vermisse ich es schwanger zu sein. Es war ein gutes Gefühl. Trotz all der Beschwerden…. Irgendwie verrückt. 
Und was gibt es wundervolleres als einen so kleinen Menschen im Arm zu halten und wachsen zu sehen. ❤

Die Chancen für ein zweites Kind stehen aktuell glaub ganz gut. Ich habe plötzlich einen normalen 30-Tage-Zyklus. Das hatte ich zuletzt glaub 2009 bzw. einen natürlichen, nicht durch die Pille gesteuerten Zyklus 2006. Wahnsinn.

Ich hoffe das bleibt jetzt so!! Wobei ein langer Zyklus den Vorteil hat dass man die Blutung nur 9-10 mal im Jahr bekommt.

Stillen – Teil 2

Einige Tage habe ich sie dann morgens im Bett noch gestillt. Kurz bevor wir aufgestanden sind. Die Milch hat ihr nie gereicht und ich sie hat danach immer noch die Flasche bekommen. Kann jetzt leider nicht mehr sagen wie viel sie dann noch getrunken hat.
Meine besten Abpumpen-Ergebnisse waren 80-90 ml.
Die Abpumperei war unglaublich schwer für mich.
Flasche geben, Kind versorgen und dann wenn sie geschlafen hat pumpen. Dann wenn ich auch hätte schlafen sollen!
Dann 20 Minuten pumpen und 20 Minuten daran denken das man versagt hat : (

Hinzu kam dann noch das ich ihre 5. – 6. Woche alleine war. Mein Freund war auf einer Fortbildung. So ganz alleine schafft man es einfach nicht alle 2 Stunden abzupumpen.
Somit wurde die Milch auch nicht wirklich mehr.
Das Anlegen hatte sich dann irgendwann auch erledigt. Viel zu sehr habe ich mich darauf verkrampft und wenn sie dann irgendwann die Brust nur noch angeschrien hat war es einfach einfacher ein Fläschchen zu machen.

Im nachhinein ärgere ich mich über mich selbst. Ich hätte durchhalten müssen.
Leider habe ich erst ziemlich spät etwas entdeckt von medela. Ich weiß im Moment nicht mehr wie sich das nennt. Aber im Prinzip trinkt dass Kind an der Brust, der Clou ist aber das man kleine Schläuche an die Brust klebt und die führen zu einem Behälter mit Nahrung. Somit wird die Brust stimuliert, das Kind gewöhnt sich nicht an die Flasche und ich denke es saugt auch nicht so gierig, was eventuell die Brustwarzen schont.
Leider habe ich es erst viel zu spät entdeckt. Da war es einfach zu spät. Mich ärgert es auch ein bisschen das keine Hebamme mir nicht gesagt hat, dass es so etwas gibt.
Meine Hebamme war eigentlich eine ganz Liebe. Sie hat mir immer gesagt ich solle es so machen wie es für mich in Ordnung ist. Vielleicht hat mir aber auch irgendwie ein bisschen “Druck” von ihr gefehlt.

Stillen – Teil 3

Inzwischen habe ich “abgestillt”. (da ich ja nur gepumpt habe kommt mir dieser Begriff irgendwie fremd vor)
Da unsere Tochter jetzt schon seit Ende Jahr durchschlägt und am Tag deshalb immer nur noch kurze Nickerchen macht bin ich kaum noch zum pumpen gekommen. So wurden irgendwann aus 6x, 4x aus 4x dann 2x und daraus dann bewusst nur noch 1x und das nicht mehr täglich.

Grundsätzlich fühlt es sich jetzt gut an. Die Milchpumpe ist für mich ein Symbole des Versagens, welches monatelang in unserem Wohnzimmer stand.

Andererseits ist es jetzt keine 2 Wochen her das unsere Tochter zuletzt Muttermilch getrunken hat, schon ist sie das erste mal krank.
 
Noch immer fühle ich mich als Versagerin.
Als schlechte Mutter. Den für das eigene Tochter möchte man nur das Beste. Und das könnte ich ihr nicht geben.

Was mich besonders ärgert ist, dass es überall steht.
In jedem Buch, auch gerade zum Thema Beikost, auf der Milchnahrung und ständig kommt es in der Werbung. Das ärgert mich so unglaublich, den ich wollte sie immer stillen.

Seit kurzem haben wir mit Pekip begonnen. Ich will ihre Entwicklung fördern und ich wollte einfach mal raus.
Man erkennt stillende Frauen an der Größe ihrer Taschen die sie mit sich rum tragen. Meine Tasche ist meiner Meinung schon groß und manchmal passt trotzdem nicht alles rein.
Schnell ist mir aufgefallen wie kleine Taschen waren. Alles anderen stillen. Und das tut so weh. Ich freu mich ja eigentlich, aber es ist so erniedrigend. Beim ersten Mal es war echt schrecklich. Meine Tochter ist irgendwann eingeschlafen und ich saß dann so da zwischen stillenden Müttern. Ich konnte die Tränen kaum zurück halten und war froh als die Stunde vorbei war. Noch schlimmer war dann noch die zweite Stunde. Da ist sie nicht eingeschlafen, war dann aber total übermüdet zum Ende der Stunde. Dann hat sie geschrien. Dann wollte sie etwas trinken und ich musste vor den Augen der anderen mit Tee und Babynahrung hantieren.
Auch alle in meinem Geburtsvorbereitungskurs stillen.
Es wäre so gut für mich jemanden zu haben, der versteht wie es mir geht und dem es eventuell ebenso geht.

Neulich ist mir selbst aufgefallen wie “negativ” ich vor meinem Freund von den stillenden Müttern im Pekip bzw. im Rückbildungskurs spreche
Irgendwie ist das wohl ein Schutzmechanismus. Damit ich mir einrede, dass so viel besser wäre.

Aber eigentlich hilft es alles nichts
Die Angst steigt nur mehr.
Schon jetzt frage ich mich, sollten wir noch einmal ein zweites Kind bekommen?, wird es dann klappen bzw. was bin ich für eine Frau/Mutter die das natürlichste auf der Welt nicht auf die Reihe bekommt?!
Das unser zweites Wunschkind frühestens in 3-6 Jahren geplant ist, werde ich mich das wohl noch eine Weile fragen.